Impressionen von der Daytona Classic 24 Hours 2019

Deutsche Rennbeteiligung Mercedes 300 SL bei der HSR Classic 24 Hour auf dem Daytona International Speedway, USA

Im Rahmen der HSR Classic 24 Hour auf dem Daytona International Speedway gingen gleich zwei Rennflügeltürer aus Deutschland mit Hans Kleissl, Jochen Mass und Guido Haarmann ins Rennen.

Die historischen 24 Stunden von Daytona sind in den USA ein ähnliches Highlight im historischen Motorsport wie die Le Mans Classic in Europa. Steilwandkurven, welche mit vollem Speed durchfahren werden, machen den Kurs in Daytona besonders reizvoll. Ähnlich wie in Le Mans absolvieren die historischen Fahrzeuge die 24 Stunden nicht komplett, sondern sind – in Baujahrsgruppen eingeteilt – abwechselnd alle 5 Stunden inklusive eines Laufes in der Nacht für knapp 1 Stunde am Start.

Erstmals sind in diesem Jahr zwei Flügeltürer aus Deutschland bei dieser Veranstaltung vertreten. Einer der beiden Rennwagen wird von Hans Kleissl und Jochen Mass gesteuert. Bekannt durch seine Rennen in den siebziger und achtziger Jahren gilt Jochen Mass als großer Star in Daytona. Der zweite 300 SL ging mit Guido Haarmann an den Start.

Die beiden Flügeltürer zogen nicht nur das Publikum in ihren Bann, sondern begeisterten auch viele teilnehmende Fahrer. “Thank you for bringing your cars” war am laufenden Band von den Fans zu hören. Immer wieder wurden die Fahrzeuge von den Stadionsprechern erwähnt um schließlich am Samstag für das beliebteste Auto der Veranstaltung – in Form einer Start- und Zielflagge, versehen mit den Unterschriften aller Streckenposten – ausgezeichnet zu werden.

Nachdem die Teilnahme alter Fahrzeuge am Rennen gering war, fuhr das SL-Team in der Gruppe von Fahrzeugen bis Baujahr 72, in der auch reinrassige Rennwagen vertreten waren. Damit bestand keine reale Chance, im vorderen Feld mit zu fahren. Immerhin gelangten die Flügeltürer nach einer Rennunterbrechung beim Nachtrennen, durch taktisches Geschick des “alten Hasen” Jochen Mass, unter die ersten Zehn.

Die Flagge ist der Preis für das schönste Auto, das hier gewählt worden konnte – mit allen Unterschriften der Streckenposten und Angestellten.

Rennflügeltürer von HK-ENGINEERING feiern großen Erfolg auf der Monterey Car Week 2019


Pebble Beach, 29. August – Bei den Rennen der Rolex Monterey Motorsports Reunion im Rahmen der Monterey Car Week 2019 konnten sich die zwei Rennflügeltürer gegen eine starke Elite des historischen US-Motorsports und weiteren zahlreichen Teilnehmern aus aller Welt erfolgreich behaupten und beachtliche Ergebnisse einfahren.

Bei der diesjährigen Rolex Monterey Motorsports Reunion vom 15. bis 18. August ist HK-ENGINEERING gleich mit zwei Rennflügeltürern an den Start gegangen. Auf der legendären Rennstrecke von Laguna Seca konnten die Fahrer Hans Kleissl und Guido Haarmann die technische Spitzenleistung ihrer Fahrzeuge und ihr fahrerisches Können erfolgreich unter Beweis stellen und sich gegen die starke Konkurrenz des historischen US-Motorsports durchsetzen. Im ersten Rennen für Autos Baujahr 1947 bis 1955 befanden sich nicht nur GT-Fahrzeuge sondern auch reinrassige Rennwägen wie Porsche 550 Spyder, mehrere Lotus-Modelle und US-amerikanische Rennfahrzeuge mit deutlich größerem Hubraum. Trotz dieser deutlichen Wettbewerbsvorteile konnte Hans Kleissl bereits im ersten Rennen vier Plätze gut machen und einen herausragenden 8. Platz bei insgesamt knapp 40 Teilnehmern erzielen. Auch im zweiten Rennen machten die silbernen Rennflügel ihrem Namen alle Ehre. Im Zweikampf mit Hans Kleissl verloren zwei Konkurrenten die Nerven und landeten im Kiesbett, so dass Kleissl als sechster das Ziel erreichte. Guido Haarmann erreichte als Neuling einen beachtlichen Platz 10 auf der Strecke.

Die Monterey Car Week & der Concours d ’Elegance in Pebble Beach

Anlässlich der Monterey Car Week versammeln sich jeden Sommer Autoliebhaber aus aller Welt sowie der amerikanische Motorsportadel auf der kalifornischen Halbinsel Monterey, um gemeinsam historische Fahrzeuge zu zelebrieren. Die dort seit 1950 stattfindende Monterey Classic Car Week ist inzwischen weltweit bekannt für ihre Fülle an Auktionen, Oldtimer-Touren und Wettbewerbe und gilt als eine der bedeutungsvollsten Veranstaltungen für historische Fahrzeuge aus aller Welt. Ihr Herzstück: Die Oldtimer- Parade Pebble Beach Concour’s d’Elegance, auf der die spektakulärsten Fahrzeuge vorgestellt und prämiert werden. Doch der Concours ist nur das finale Event einer ganzen Reihe spektakulärer Veranstaltungen, wie der Rolex Monterey Motorsports Reunion, das größte und zugleich wichtigste Rennwochenende im historischen Motorsport in den USA, welches auf der legendären Rennstrecke Laguna Seca ausgetragen wird.

Laguna Seca

Die Rennstrecke Laguna Seca gilt als eine der komplexesten und technisch anspruchsvollsten Rennstrecken auf der Welt. Sie ist auf der Spitze eines Hügels gebaut und birgt viele Abschnitte, die starke Höhengefälle aufweisen. Die bekannteste Kurve in Laguna Seca ist die Kurve 8, welche den verheißungsvollen Namen Corkscrew trägt (zu deutsch: Korkenzieher). Ihr Links-Rechts-Knick ist eine der herausforderndsten Kurven der Welt. Der Eingang liegt uneinsehbar hinter einer Kuppe, so dass sie im „Blindflug“ gefahren werden muss. Auch weitere Abschnitte verlangen von den Fahrern ein großes Maß an Können, Intuition und Erfahrung.

 

Motor Klassik Award 2019: Mercedes-Benz in vier Kategorien an der Spitze – „ Gullwing“ ist Seriensieger

Es passt zum Start in die Klassikersaison: In insgesamt vier Kategorien gewinnt Mercedes-Benz die renommierte Leserwahl Motor Klassik Award 2019. Bei den historischen Fahrzeugen stehen der 540 K Spezial Roadster (Klassiker der 1920er- und 1930er-Jahre) sowie der 300 SL „Gullwing“ (Klassiker der 1940er- und 1950er-Jahre) an der Spitze. In der Kategorie der aktuellen SUV und Geländewagen gewinnt die G-Klasse (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 13,1–9,6 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 299–252 g/km*). Und innerhalb der Wertung „Best Brand“ belegen die Mercedes-Benz Original-Ersatzteile den ersten Platz.

Stuttgart. Die Leser der „Motor Klassik“ haben Mercedes-Benz ein erneut exzellentes Ergebnis beschert: Die Marke mit dem Stern gewinnt beim Motor Klassik Award 2019 in insgesamt vier Kategorien. „Zwei Traumklassiker, unser ewig junger Geländewagenklassiker und die Mercedes-Benz Original-Ersatzteile auf Platz eins: Wir bedanken uns bei den Lesern des Fachmagazins für dieses herausragende Ergebnis“, sagt Christian Boucke, Leiter Mercedes-Benz Classic.

Mercedes-Benz 540 K Spezial Roadster (W 29): „Kraft und Eleganz – der letzte Mercedes-Benz mit Kompressor und 180-PS-Reihenachtzylinder war der Liebling der Reichen und Schönen.“ So charakterisiert das Fachmagazin „Motor Klassik“ den Mercedes-Benz 540 K Spezial Roadster (W 29), und der Traumwagen mit einer atemberaubend eleganten Variante der „Sindelfinger Karosserie“ überzeugt auch die Leser beim Motor Klassik Award 2019. Mit 39,8 Prozent der Stimmen wählen sie das offene Fahrzeug in der Kategorie „Klassiker der 1920er- und 1930er-Jahre“ auf den ersten Platz. Damit führt es diese Kategorie erstmals an.

Mercedes-Benz 300 SL (W 198): Der „ Gullwing“ ist ein Seriensieger beim Motor Klassik Award. In der Kategorie „Klassiker der 1940er- und 1950er-Jahre“ erhält er diesmal stolze 40,8 Prozent der Stimmen und durchbricht damit erstmals sogar die 40-Prozent-Marke. Seit 2012 hat der 300 SL sechs Mal ganz oben in der Lesergunst gestanden. Kein Wunder: „ Atemberaubend schön und unverschämt schnell. Der W 198 ist ein fahrender Superlativ von nach wie vor ungebrochener Faszination“, so beschreibt die „Motor Klassik“ den von 1954 bis 1957 gebauten Supersportwagen.

Mercedes-Benz G-Klasse: Dass ein Klassiker duchaus ganz jung sein kann, zeigt dieser markante Geländewagen der Marke. 54,1 Prozent und damit deutlich mehr als die Hälfte der Leser wählen die 2018 vorgestellte Neuauflage des G in der Kategorie „Autos 2019 – SUV & Geländewagen“ auf den ersten Platz. Die Silhouette des G kennt man natürlich seit 1979 – der Inbegriff eines Geländewagens feiert in diesem Jahr seinen 40. Geburtstag. Die 2018 vorgestellte neue Generation ist in nahezu allen Details überarbeitet. Dem Geist des G bleibt sie absolut treu.

Mercedes-Benz Original-Ersatzteile: Sie sind ebenfalls Seriensieger beim Motor Klassik Award. Der diesjährige Sieg innerhalb der Wertung „Best Brand“ ist in dieser Kategorie der sechste Titel in Folge. Insgesamt haben die Original-Ersatzteile mit Stern bereits neun Mal den ersten Platz belegt. Diesmal gewinnen sie mit 48,9 Prozent. Der Abstand zum Zweitplatzierten beträgt etwas mehr als 8 Prozentpunkte – ein deutliches Votum.

Seit 2012 ruft das Fachmagazin „Motor Klassik“ seine Leser zu einer großen Abstimmung über Fahrzeuge und weitere Kategorien der Klassiker- und Autobranche auf. In diesem Jahr haben 16.333 Leser online und per Postkarte am Motor Klassik Award teilgenommen. Die Wahl fand in den Ausgaben 1 und 2/2019 des Fachmagazins statt.

* Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Es handelt sich um die NEFZ-CO2-Werte i. S. v. Art. 2 Nr. 1 Durchführungsverordnung (EU) 2017/1153. Die Kraftstoffverbrauchswerte wurden auf Basis dieser Werte errechnet. Weiterführende Informationen zu den angebotenen Fahrzeugen, inklusive der WLTP-Werte, finden Sie länderspezifisch auf www.mercedes-benz.com.

Innenspiegelfuß des Mercedes-Benz 300 SL (W 198, „Gullwing“ und Roadster). Er ist als Original-Ersatzteil wieder erhältlich und kann bei jedem Mercedes-Benz Partner über das Classic Center bezogen werden. Der Spiegelfuß wird mithilfe des 3D-Drucks aus einer Aluminiumlegierung hergestellt.

Deutscher Oldtimer Index des VDA legt um 2,2 Prozent zu –Steigerungsraten in den vergangenen Jahren vergleichsweise niedrig

Auch im Jahr 2018 entwickelten sich die Oldtimerpreise in Deutschland nur moderat. Der Preisanstieg betrug lediglich 2,2 Prozent und lag damit nur geringfügig über der Inflationsrate. 2017 war der Zuwachs von 1,4 Prozent sogar noch geringer. Diese Steigerungsraten sind im Langfristvergleich eher niedrig. Der Deutsche Oldtimer Index wird seit 1999 berechnet. Ausgehend von einem Basiswert von 1000 Punkten zeigen die letzten 20 Jahre eine Wertsteigerung in Deutschland von 160 Prozent.

Trotz der über den gesamten Markt verlangsamten Preisentwicklung legten einzelne Modelle im vergangenen Jahr stärker zu. Dabei liegt ein deutsches Auto der 1970er vorne: Der BMW 3.0 CSi erlebte im vergangenen Jahr eine sprunghafte Wertentwicklung. Die Seltenheit dieses Typs dürfte ein Grund sein. Heute gibt es nur noch 441 zugelassene Fahrzeuge des BMW-Sportcoupés. Im Gegensatz dazu ist der VW-Käfer der am häufigsten vorhandene Oldtimer in Deutschland, er erlebte im vergangenen Jahr die zweitstärkste Preissteigerung. Die in der Vergangenheit recht günstigen Fahrzeuge erfordern aufgrund ihres Alters vermehrt aufwendige Reparaturen oder Restaurierungen, die sich dann im Preis niederschlagen.

Im Vergleich der Preisentwicklung der letzten 20 Jahre bleiben die Plätze 1 bis 3 zum Vorjahr hin unverändert. Der VW-Bus Typ 2 „Bulli“ führt vor dem kultigen Citroen 2 CV und dem immer populäreren 3er-BMW. Auf die Plätzen 4 und 5 haben sich die Typen BMW 3,0 CS und VW-Käfer aufgrund der positiven Entwicklung im letzten Jahr geschoben. Insgesamt acht der Top 10 sind Fahrzeuge deutscher Marken.

Der Deutsche Oldtimer Index wurde vom Verband der Automobilindustrie (VDA) ins Leben gerufen. Gemeinsam mit dem Bochumer Bewertungsspezialisten classic-analytics wurde ein System entwickelt, welches die Preisentwicklung der gängigsten Oldtimer in Deutschland abbildet. Dafür werden 88 repräsentative Fahrzeuge ausgewählt und abhängig von ihren Zulassungszahlen gewichtet. Fahrzeuge, die aufgrund ihrer Seltenheit oder ihrer Geschichte besonders teuer gehandelt werden, sind nicht berücksichtigt.

Amelia Island Concours d’Elegance 2019: Mercedes-Benz 300 SL „Gullwing“-Zwillinge in Florida

Amelia Island Concours d’Elegance 2019. Mercedes-Benz präsentiert zwei 300 SL „Gullwing“ (W 198) – neben der Chassisnummer 43 im „Scheunenfund“-Zustand (links im Bild) auch das Fahrzeug mit der Chassisnummer 44 nach einer umfassenden Restaurierung durch das Mercedes-Benz Classic Center.

Feinste automobile Klassiker auf edlem Rasen direkt an der Atlantikküste: Das ist der Amelia Island Concours d’Elegance in Florida. Er fand in diesem Jahr zum 24. Mal statt (7. bis 10. März 2019). Auf dem Concours-Field erhielten zwei frühe Mercedes-Benz 300 SL „Gullwing“ (W 198) mit aufeinanderfolgenden Chassisnummern eine eigene Ausstellungsfläche. Das Fahrzeug mit der Nummer 43 wurde im „Scheunenfund“-Zustand präsentiert, während das Fahrzeug mit der Nummer 44 von Mercedes-Benz Classic komplett restauriert ist. 

Mercedes-Benz 300 SL „Gullwing“ (W 198), originaler Scheunenfund aus Florida. Gewinner des „Goldenen Klassikers 2019“ des Fachmagazins „Auto Bild Klassik“ in der Kategorie „Fund des Jahres“. Foto vom Amelia Island Concours d’Elegance 2019 (links). Rechts daneben ein umfassend vom Mercedes-Benz Classic Center restaurierter 300 SL „Gullwing“.

 

Aufeinanderfolgende Chassisnummern vom „Sportwagen des Jahrhunderts“: Für internationale Automobilsammler ist das ein absoluter Traum. Mercedes-Benz Classic lässt diesen Traum für alle Besucher des 24. Amelia Island Concours d’Elegance wahr werden. Auf einer eigenen Fläche des Concours-Fields stehen bei dieser exquisiten Veranstaltung der automobilen Klassik zwei frühe Exemplare des 300 SL „Gullwing“ (W 198) mit aufeinanderfolgenden Chassisnummern. Diese Zwillinge des Mercedes-Benz Supersportwagens der 1950er-Jahre präsentieren sich allerdings ganz unterschiedlich:

Mercedes-Benz 300 SL „Gullwing“ (W 198), „Scheunenfund“ von ALL TIME STARS.

  • Chassisnummer 43: Das Coupé befindet sich im „Scheunenfund“ -Zustand – so hat Mercedes-Benz Classic Ende 2018 das Fahrzeug tatsächlich aus einer Garage übernommen. Es wurde 1954 nach Miami ausgeliefert und war lediglich zehn Jahre lang zugelassen. Das Fahrzeug ist komplett original: Beispielsweise die Karosserie, die Glaskomponenten, die Innenausstattung in grauem Leder, der Antriebsstrang, die Räder und sogar die „Englebert Competition“ -Reifen entsprechen der Erstauslieferung. Einzige Ausnahme ist die Karosserieoberfläche: Das ursprünglich mittelblau lackierte Coupé zeigt sich grundiert. Vermutlich wurde es Mitte der 1960er-Jahre für eine Neulackierung stillgelegt und bereits vorbereitet, zu der es dann aber nicht gekommen ist.

    Mercedes-Benz 300 SL „Gullwing“ (W 198), originaler Scheunenfund aus Florida, Detailfoto von Markenzeichen und Typbezeichnung auf dem Heck. Gewinner des „Goldenen Klassikers 2019“ des Fachmagazins „Auto Bild Klassik“ in der Kategorie „Fund des Jahres“.

  • Chassisnummer 44: Mercedes-Benz Classic in Irvine, Kalifornien, hat diesen 300 SL „Gullwing“ einer Komplettrestaurierung unterzogen. Dabei wurde er exakt in den Zustand eines frühen 300 SL Coupés des Baujahrs 1954 zurückversetzt: Zu den speziellen Merkmalen gehören etwa handgefertigte Komponenten vom Mercedes-Stern bis zum Auspuffkrümmer, außerdem auch der „Schwanenhals“-Schalthebel und ein Ventildeckel aus Magnesiumlegierung. Die Chassisnummer 43 hat selbstverständlich die gleichen Merkmale.

Amelia Island Concours d’Elegance 2019. Mercedes-Benz präsentiert zwei 300 SL „Gullwing“ (W 198) – neben der Chassisnummer 43 im „Scheunenfund“-Zustand (links im Bild) auch das Fahrzeug mit der Chassisnummer 44 nach einer umfassenden Restaurierung durch das Mercedes-Benz Classic Center.

Mercedes-Benz 300 SL Club präsentiert wertvolle Flügeltürer und Roadster in Baden-Baden beim 40. Jahrestreffen

 
Legendär: Dieser Mercedes-Benz 300SL mit dem Baujahr 1954 gewann am 6. August 1955 mit Tim Flock am Steuer das einzige Nascar-Sportwagenrennen in Raleigh (North Carolina).
Legendär: Dieser Mercedes-Benz 300SL mit dem Baujahr 1954 gewann am 6. August 1955 mit Tim Flock am Steuer das einzige Nascar-Sportwagenrennen in Raleigh (North Carolina). | Foto: Bernd Kamleitner, Badische Neueste Nachrichten

Presseartikel der Badische Neueste Nachrichten, 28. Juni 2019

Wer hinter dem Steuer eines solchen Wagens sitzt, dem ist Aufmerksamkeit sicher. Hin und wieder ist ein Exemplar des legendären Sportwagens 300 SL von Mercedes-Benz tatsächlich noch auf der Straße und nicht nur im Museum zu bewundern.

Ist einer mit Flügeltüren darunter, schlägt das Herz eines jeden Autoliebhabers noch schneller: Eine Augenweide! Wer hat nicht schon von einer Ausfahrt mit dem wohl berühmtesten Auto der Marke mit dem Stern geträumt?

Ausnahmeerscheinung auf vier Rädern

Nur ganz, ganz wenige gut Betuchte konnten oder können sich diesen Traum erfüllen. Viele hatten und haben bis heute daher schon an einer Miniaturausgabe große Freude: ein 300 SL vermittelt doch auch als Spielzeugauto einen Hauch von Exklusivität.

Aber was ist das schon im Vergleich zu einem Original? Wer die Ikone 300 SL in seiner ganzen Pracht bewundern möchte, kommt an diesem Wochenende um einen Besuch in Baden-Baden nicht vorbei: 82 Exemplare dieser Ausnahmeerscheinung auf vier Rädern sind beim Jahrestreffen des 300 SL Clubs Deutschland am Donnerstag aus allen Himmelsrichtungen per Sternfahrt in die Bäderstadt gerollt.

300 SL-Club trifft sich in Baden-Baden

Einmal im Jahr treffen sich die Mitglieder in einer Stadt in Deutschland. Im vergangenen Jahr war es Stuttgart, nach 1982 ist erneut die kleinste Weltstadt Deutschlands an der Oos das Ziel der einzigartigen 300-SL-Parade. Großes Aufsehen will der Club mit seinen rund 300 Mitgliedern, darunter rund 230 aus Deutschland, um sein Jahrestreffen aber nicht machen. Man ist lieber unter sich. Mit gutem Grund: Sicherheit geht vor.

Gute Geldanlage: Ein Mercedes-Benz 300SL wird heute ab einer Million Euro aufwärts gehandelt.
Gute Geldanlage: Ein Mercedes-Benz 300SL wird heute ab einer Million Euro aufwärts gehandelt. | Foto: Bernd Kamleitner
Ein Hingucker: Ein Flügeltürer vor dem Hotel Dorint Maison Messmer in Baden-Baden.
Ein Hingucker: Ein Flügeltürer vor dem Hotel Dorint Maison Messmer in Baden-Baden. | Foto: Bernd Kamleitner
Exklusiver Club: Seit 1978 besteht der Mercedes-Benz 300 SL Club. Das er annähernd 300 Mitglieder hat, ist Zufall, heißt es.
Exklusiver Club: Seit 1978 besteht der Mercedes-Benz 300 SL Club. Dass er annähernd 300 Mitglieder hat, ist Zufall, heißt es. | Foto: Bernd Kamleitner
Willkommen in Baden-Baden: Ein 300 SL Roadster fährt am Hotel vor.
Willkommen in Baden-Baden: Ein 300 SL Roadster fährt am Hotel vor. | Foto: Bernd Kamleitner
Ein schöner Rücken kann auch entzücken: Ein 300 SL Roadster im seltener Hellgrün-Metalliclackierung.
Ein schöner Rücken kann auch entzücken: Ein 300 SL Roadster in seltener Hellgrün-Metalliclackierung. | Foto: Bernd Kamleitner
Alles blitzblank - auch unter der Haube: Ein stolzer Besitzer zeigt seinen Roadster, Baujahr 1961, mit 215 PS.
Alles blitzblank – auch unter der Haube: Ein stolzer Besitzer zeigt seinen Roadster, Baujahr 1961, mit 215 PS. | Foto: Bernd Kamleitner
Traumwagen-Parade: Über 80 Mercedes-Benz 300 SL sind zum Jahrestreffen nach Baden-Baden gekommen. Nachts stehen sie in einem bewachten Teil der Kurhausgarage.
Traumwagen-Parade: Über 80 Mercedes-Benz 300 SL sind zum Jahrestreffen nach Baden-Baden gekommen. Nachts stehen sie in einem bewachten Teil der Kurhausgarage. | Foto: Bernd Kamleitner
Es geht los: Am Freitag starteten die legendären Autos zu einer Ausfahrt in den Nordschwarzwald.
Es geht los: Am Freitag starteten die legendären Autos zu einer Ausfahrt in den Nordschwarzwald. | Foto: Bernd Kamleitner
Die Route ist vorbereitet: Jeder Teilnehmer der Ausfahrt hat ein Roadbook.
Die Route ist vorbereitet: Jeder Teilnehmer der Ausfahrt hat ein Roadbook. | Foto: Bernd Kamleitner
Parade der Legenden: Die wertvollen Autos fahren aus der Kurhausgarage in Baden-Baden.
Parade der Legenden: Die wertvollen Autos fahren aus der Kurhausgarage in Baden-Baden. | Foto: Bernd Kamleitner
Über 80 MercedesBenz 300 SL sind noch bis Sonntag, 30. Juni, in Baden-Baden zu Gast.
Über 80 MercedesBenz 300 SL sind noch bis Sonntag, 30. Juni, in Baden-Baden zu Gast. | Foto: Bernd Kamleitner
Man kennt sich: Clubchef Wolfgang Herbert winkt Mitgliedern in einem roten Roadster zu.
Man kennt sich: Clubchef Wolfgang Herbert winkt Mitgliedern in einem roten Roadster zu. | Foto: Bernd Kamleitner
Für den Fall der Fälle: Ein Servicefahrzeug begleitet die wertvollen Ikonen auf vier Rädern.
Für den Fall der Fälle: Ein Servicefahrzeug begleitet die wertvollen Ikonen auf vier Rädern. | Foto: Bernd Kamleitner
Lässt noch heute das Herz eines jeden Autoliebhabers höher schlagen: Das Cockpit eines Flügeltürers.
Lässt noch heute das Herz eines jeden Autoliebhabers höher schlagen: Das Cockpit eines Flügeltürers. | Foto: Bernd Kamleitner
 

Traumwagen kostet heute ab einer Million Euro aufwärts

Das ist verständlich, wenn man einen Blick auf die Summen wirft, die für einen gut erhaltenen dieser Traumwagen geboten werden: ab einer Million Euro aufwärts. Tendenz: steigend! Bei über 80 Exemplaren kann sich jeder den Gesamtwert dieser vierrädrigen Schätze ausrechnen und nachvollziehen, dass die noblen Gefährte von Wachpersonal beaufsichtigt werden – natürlich auch nachts im reservierten Teil der Garage unter dem Baden-Badener Kurhaus.

„Wir haben Teilnehmer von überall in der Welt“, berichtet Clubchef Wolfgang Herbert im BNN-Gespräch und verweist auf Gäste aus den USA, Südafrika, Israel, Schweden oder Dänemark. In die USA gingen damals die meisten der von 1954 bis 1963 insgesamt produzierten 3 258 Edelkarossen. Sie begründeten den Ruf der Marke mit dem Stern als eine der besten Automobilfirmen der Welt, erzählt Herbert. In den USA wurde der Sportwagen damals als Gullwing bezeichnet – weil er mit seinen Flügeltüren Möwenflügeln ähnelt.

Insgesamt wurden nur 3258 Flügeltürer und Roadster gebaut

Die hatte der 300 SL, der nach dem Vorbild der berühmten Silberpfeile entstand, übrigens nur konstruktionsbedingt erhalten, um einen stabilen Fahrzeugrahmen zu gewährleisten. Ab dem Jahr 1957 wurde nach dem Coupé der 300 SL Roadster mit zwei konventionellen Seitentüren gebaut, weil der Gitterrohrrahmen, der vom Flugzeugbau übernommen worden war, entsprechend modifiziert wurde.

Auf Genusstour: Ein 300 SL rollt an der Trinkhalle in Baden-Baden vorbei.
Auf Genusstour: Ein 300 SL rollt an der Trinkhalle in Baden-Baden vorbei. | Foto: Bernd Kamleitner

Bereits seit Anfang der 60er Jahre gründete sich in den USA der 300 SL Fanclub – die Gull Wing Group. Sie zählt heute rund 600 Mitglieder. Als die Gruppe im Jahr 1977 einen Ableger in Deutschland plante, schlossen sich hiesige Fans des Traumwagens ein Jahr später zu einem eigenen Verein zusammen. Gemeinnützig wurde der nicht. „Die Voraussetzungen dafür erfüllen wir nicht“, erklärt der Clubchef. Natürlich kennen sich die Mitglieder der beiden Markenclubs und man trifft sich bisweilen auch. „Wir sind seelenverwandt“, betont Herbert.

40. Jahrestreffen an der Oos

Der 300 SL-Markenclub besteht seit dem Jahr 1978. Dennoch wird in Baden-Baden das 40. Jahrestreffen gefeiert. Die Erklärung ist einfach: Als im Jahr 1986 das Jubiläum „100 Jahre Automobilbau“ in Deutschland gefeiert wurde, fiel das obligatorische Jahrestreffen aus. Der älteste Teilnehmer beim Treffen in Baden-Baden zählt übrigens stolze 92 Jahre.

Fahrzeuge wurden auch eingeflogen

Einige aus dem exklusiven Club haben ihren Sportwagen eingeflogen, andere per Spedition nach Baden-Baden bringen lassen. „Wer nicht mehr als 500 Kilometer Anreise hat, kommt per Achse“, sagt Herbert. Das waren die meisten. Zum Beispiel Walter Schmitt aus der Pfalz. Seinen Flügeltürer Baujahr 1956 hat er daheim gelassen, dafür seinen Roadster Baujahr 1961 in hellgrünmetallic mit 215 PS unter der Haube herausgeputzt. Den kann er offen fahren.

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Die 300 SL-Parade bei der Ausfahrt durch den Gernsbacher Ortsteil Reichental. | Foto: Udo Janetzki
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Die 300 SL-Parade bei der Ausfahrt durch den Gernsbacher Ortsteil Reichental. | Foto: Udo Janetzki
Liebhaberstücke: Mercedes-Benz 300 SL fahren durch Gernsbach-Reichental
Liebhaberstücke: Mercedes-Benz 300 SL fahren durch Gernsbach-Reichental. | Foto: Udo Janetzki
Fahren und genießen: Teilnehmer des Mercedes-Benz 300 SL-Jahrestreffens bewundern die Fachwerkhäuser im Gernsbacher Höhenstadtteil Reichental.
Fahren und genießen: Teilnehmer des Mercedes-Benz 300 SL-Jahrestreffens bewundern die Fachwerkhäuser im Gernsbacher Höhenstadtteil Reichental. | Foto: Udo Janetzki
Immer noch schön: Das Armaturenbrett eines Mercedes-Benz 300 SL.
Immer noch schön: Das Armaturenbrett eines Mercedes-Benz 300 SL. | Foto: Bernd Kamleitner
Einer schöner als der andere: Mercedes-Benz 300 SL rollen durch Gernsbach-Reichental.
Einer schöner als der andere: Mercedes-Benz 300 SL rollen durch Gernsbach-Reichental. | Foto: Udo Janetzki
Pause mit Maskottchen: Ein Teilnehmer der Mercedes-Benz 300 Sl-Ausfahrt bei einem kurzen Zwischenstopp in Gernsbach-Reichental.
Pause mit Maskottchen: Ein Teilnehmer der Mercedes-Benz 300 Sl-Ausfahrt bei einem kurzen Zwischenstopp in Gernsbach-Reichental. | Foto: Udo Janetzki
Gute Fahrt: Teilnehmer des Mercedes-Benz 300 SL-Treffens in ihrem Wagen in der Kurhausgarage.
Gute Fahrt: Teilnehmer des Mercedes-Benz 300 SL-Treffens in ihrem Wagen in der Kurhausgarage. | Foto: Bernd Kamleitner
 

Bei der Hitze kann es im Flügeltürer heiß werden

Im Flügeltürer wird es bei der derzeitigen Hitze dagegen richtig heiß. Eine Klimaanlage hat das wertvolle Stück nämlich nicht. Die Schätze von Schmitt stehen keineswegs nur in der Garage. „Wir fahren die schon“, erzählt er und seine Gattin nickt zustimmend. Auch Ex-Daimler-Vorstand Thomas Weber schwärmt für den Traumwagen. Er fährt einen aus dem Jahr 1957.

„Man muss seine Wurzeln kennen, um seine Zukunft gestalten zu können“, meint der von 2004 bis 2016 für die Entwicklung der Mercedes-Benz Cars zuständige Manager im BNN-Gespräch. Mit den Entwicklungsteams sei er deshalb früher oft im Automuseum gewesen. Nicht nur bei der Leichtbauweise und der Aerodynamik und der damaligen technischen Ausstattung war der Wagen wegweisend. Der Kühlergrill, wie man ihm vom legendären 300 SL kennt, ziert bis heute die Front der Sportwagen mit Stern, stellt Weber heraus.

Besitzer sind Unternehmer und Freiberufler

In der Mehrzahl sind die Besitzer dieser Raritäten – man ahnt es – Unternehmer und Freiberufler. Vorsitzender Herbert hat eine berufliche Vergangenheit bei Daimler und arbeitete später als selbstständiger Ingenieur. Vom 300-SL-Fieber wurde er schon als kleiner Junge infiziert. In den 50er Jahren, als er in Ludwigsburg aufwuchs, endete die A81 bei Untergruppenbach, war also eine Sackgasse. Auf der Piste wurden die legendären Rennwagen getestet. „Wir standen auf einer Brücke bei Asperg und haben als Jungs gespannt geschaut!“. Nach rund acht Minuten kamen die Sportwagen zurück. „So ein Auto bleibt ein ewiger Traum“, schwärmt der stolze 300-SL-Besitzer.

Rund 500 des 300 SL gibt es noch in Deutschland

Etwa 500 dieser Traumwagen, schätzt er, gibt es in Deutschland noch: „Das sind die, von denen wir wissen.“ Möglicherweise schlummern noch weitere dieser Schätze bislang unerkannt im Dornröschenchlaf in Garagen. Auch weniger gut erhalten dürfte die Wertsteigerung enorm sein. An Teilen für eine Restaurierung mangelt es nicht: Die sind noch verfügbar oder werden von Spezialisten angefertigt.

Traumauto kam vor 65 Jahren auf den Markt

Der legendäre Mercedes-Benz SL 300 kam vor 65 Jahren auf dem Markt. Bei einem Preis von 29 000 Mark konnte Otto Normalverbraucher auch damals von dem berühmten Sportwagen mit Flügeltüren nur träumen. Für dieses Geld gab es zu der Zeit ein Eigenheim. Kein Wunder, dass die exklusive Baureihe W 198 in den Jahren von 1954 bis 1963 nur in kleinen Stückzahlen für die Schönen und Reichen vor allem in Übersee gebaut wurde – in individueller Handarbeit.

SL: Sportlich leicht

Wofür SL steht, ist nicht ganz eindeutig. Mehrere Varianten sind überliefert: „Sport leicht“ und „Super leicht“. Wolfgang Herbert vom Mercedes-Benz 300 SL Club hat noch eine weitere: „Sportlich leicht“. Vom Flügeltürer wurden zwischen August 1954 und Mai 1957 genau 1 400 hergestellt, darunter 29 mit einer Aluminiumkarosserie – das sind die wertvollsten Exemplare.

Ohne Flügeltüren war Einstieg bequemer

Von Februar 1957 bis Februar 1963 folgte auf das Coupé die Roadster-Variante. Ohne die Flügeltüren war der Einstieg wesentlich bequemer. Vom 300 SL Roadster wurden 1 858 Exemplare gebaut. Zwischen 1954 und 1963 verließen insgesamt 3 258 dieser Traumautos das Werk: Zunächst in Untertürkheim und später dann in Sindelfingen. 

Oldtimerkennzeichen jetzt auch als Saisonkennzeichen

Oldtimerkennzeichen können nun auch als Saisonkennzeichen ausgeführt werden. Diese Regelung wurde am 10.02.2017 vom Deutschen Bundesrat in letzter Instanz verabschiedet. 

In der 953. Sitzung des Bundesrats beschloss dieser die in Drucksache 770/16 vorgeschlagene Dritte Verordnung zur Änderung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung und anderer straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften. In der schwerpunktmäßig auf die internetbasierte Zulassungsform eingehenden Verordnung wird u. a. auf die Möglichkeit hingewiesen, dass Oldtimer mit H-Kennzeichen auch Anspruch auf ein Saisonkennzeichen haben. So heißt es auf Seite 3 der Verordnung:

  • 9 Absatz 3 [der bisherigen Verordnung, Anmerkung des Verfassers] wird wie folgt geändert:
  1. a) Satz 4 wird wie folgt gefasst.

„Auch Oldtimerkennzeichen nach Absatz 1 […] können als Saisonkennzeichen zugeteilt werden.“

Zu den möglichen Veränderungen bei den Einnahmen der Kraftfahrzeugsteuer wird ausgeführt:

Infolge der Klarstellung in der FZV, dass Oldtimerkennzeichen als Saisonkennzeichen ausgeführt werden können, ist von einer großen Inanspruchnahme dieser Kombination auszugehen. Dies hat Mindereinnahmen bei der Kraftfahrzeugsteuer zur Folge.

Der Gesetzgeber geht also davon aus, dass die Möglichkeit des Saisonkennzeichens von Oldtimerfahrern  stark genutzt wird.

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Botschafter einer Legende: Zum 100. Geburtstag des Fotografen David Douglas Duncan

Bildschirmfoto 2016-02-02 um 08.38.24Am 23. Januar 2016 konnte David Douglas Duncan, einer der ganz großen Fotografen und Bildjournalisten der Gegenwart, seinen 100. Geburtstag in seinem Haus in Südfrankreich feiern. Zu Ehren und in Würdigung des Jubilars zeigte HK-Engineering (Polling bei München) in Kooperation mit den Mercedes 300 SL-Clubs anläßlich der Classic Car Messe „Retromobile 2016 den 300 SL Flügeltürer, der Duncan über 40 Jahre als Alltagsauto begleitet hat. Heute befindet sich dieses Auto bei Claude Picasso, dem Sohn des berühmten Malers, in zweiter Hand.

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Außerdem zu sehen war auf der Messe der erste fertig gestellte 300SL Roadster Prototyp von November 1955, den David D. Duncan dann 1956 in geheimer Mission im Auftrag von Daimler-Benz und dem amerikanischen „Colliers“ Magazin auf der legendären „Alpenfahrt“ erstmals fotografierte. Die zwei Exemplare der 300 SL-Serie sind mit ihrer einzigartigen Geschichte längst wie ihre Besitzer und Fahrer zu Ikonen geworden. Beide Fahrzeuge wurden auf der „Retromobile“ erstmalig zusammen gezeigt.

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Oldtimer verzeichnen 2014 leichten Wertzuwachs – 300 SL auf Platz 1

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Der durchschnittliche Wert von historischen Kraftfahrzeugen ist im vergangenen Jahr erneut gestiegen, allerdings mit etwas geringerer Geschwindigkeit. Der Deutsche Oldtimer Index, den der Verband der Automobilindustrie (VDA) herausgibt, legte 2014 um 4,5 Prozent zu. Damit stieg der Index 2014 von 2.186 auf 2.285 Punkte. 2013 hatte er noch ein Plus von über 8 Prozent erreicht. Damit bestätigt sich ein Muster der vergangenen Jahre: Nach Phasen mit stärkerem Wertzuwachs folgen in der Regel Phasen mit einem  geringeren Anstieg. Langfristig zeigt der Deutsche Oldtimer Index eine klar positive Tendenz nach oben.

VDA_02786_Adaption-Infografiken_Oldtimer_2015_Index_Rangliste_Wertentwicklung_Vorjahr_DE_sRGB.2014-12-18-18-57-22 VDA_02786_Adaption-Infografiken_Oldtimer_2015_Index_Rangliste_Wertentwicklung_DE_sRGB.2014-12-18-19-00-27

Platz eins in der Rangliste der Fahrzeuge mit dem höchsten Wertzuwachs gegenüber dem Vorjahr hat die Sportwagen-Legende Mercedes-Benz 300 SL (Flügeltürer) erobert (Vorjahr: Platz zwei). Dahinter folgt ein bekannter US-Amerikaner: Der Chevrolet Camaro der Baujahre 1978 bis 1981 war bereits 2012 Zweitbester im Wertzuwachs. Den dritten Rang belegt das Mercedes-Benz 500 SEC Coupé (W 126), das von 1985 bis 1991 gebaut wurde. Dahinter folgt der Volvo PV 544 (Baujahre 1961-1965). Zwei Opel-Modelle belegen die Plätze fünf und sechs: Der Opel Commodore, eine Limousine der oberen Mittelklasse (1969-1971) mit Reihensechszylinder, und dahinter der etwas schwächer motorisierte Opel Rekord C 1700 (1968-1971). Der Opel Ascona B (1975-1981) schafft es auf Platz zehn. Damit sind historische Opel-Modelle 2014 in den Top Ten am stärksten vertreten.

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